Bereits 1502 landete Christoph Kolumbus an der Atlantikküste des heutigen Costa Rica. Jedoch erst ab 1560 wurde das Land systematisch kolonisiert, wobei spanische Konquistadoren 1563 Cartago gründeten, das bis 1823 Hauptstadt Costa Ricas war. Die von Kolumbus vorgenommene Bezeichnung Costa Rica y Castillo de Oro (dt.: Reiche Küste und Goldene Burg) sollte sich als Wunschvorstellung herausstellen. Das Land ist arm an mineralischen Rohstoffen und Edelmetallen, so dass es wegen seiner Rohstoffarmut sowie seiner unbedeutenden strategischen Lage eine nachrangige und unterentwickelte Kolonie blieb. Die Unabhängigkeit von Spanien erhielt das Land am 15. September 1821. Das Land ist stark landwirtschaftlich geprägt, wobei der Fokus insbesondere auf dem Anbau von Bananen und Kaffee liegt. Andere Agrarprodukte für den Exportmarkt sind Früchte wie Papaya und Melonen sowie Macadamianüsse und Zierpflanzen. In den weitläufigen Tiefebenen des Landes wird auf fruchtbarem Boden mit Vulkanerde im grossen Stil Zuckerrohr angebaut und sowohl zu Zucker als auch zu Rum verarbeitet. Die wirtschaftliche Bedeutung von Zuckerrohr nimmt jedoch seit einiger Zeit ab, doch Rum aus Costa Rica wird nach wie vor geschätzt. Zur Geschichte des Rums liegen leider kaum Details vor, da dieser eher in kleinen Mengen für den lokalen Konsum produziert wurden. Bekannt sind folgende Brennereien:
Aktuell keine Abfüllungen vorhanden.
